AI DLP vs. klassisches DLP: Warum dein DLP Prompts an lokale Modelle nicht sieht

The TeamSep 7, 20267 minarchitecture
AI DLP vs. klassisches DLP: Warum dein DLP Prompts an lokale Modelle nicht sieht

FAQ

Häufige Fragen

Was ist AI DLP?

AI DLP (Data Loss Prevention für AI-Interaktionen) erkennt und stoppt sensible Daten in Prompts, Modellantworten und Agent-Aktionen, bevor sie ein AI-System erreichen oder das Gerät verlassen. Es versteht konversationalen Traffic, gestreamte Antworten und Tool-Calls, also die Kanäle, die klassisches DLP nicht deuten kann.

Warum sieht unser DLP keine Prompts an lokale AI-Modelle?

Weil ein lokales Modell wie Ollama oder LM Studio keinen Netzwerkverkehr erzeugt. Proxy-, Gateway- und CASB-basiertes DLP prüft Daten auf dem Weg nach draußen. Ein Prompt, der auf demselben Rechner bleibt, kommt dort nie an. Nur eine Komponente auf dem Endpoint kann ihn sehen.

Reicht TLS-Inspektion am Proxy für AI DLP?

Nur teilweise. TLS-Inspektion macht den Inhalt von API-Aufrufen an Cloud-Modelle lesbar, sofern die App kein Certificate Pinning nutzt. Sie sieht aber weder lokale Modelle noch gestreamte Antworten zuverlässig, und sie schwärzt nichts, sie kann nur blockieren oder durchlassen.

Macht Schwärzung im Prompt die AI-Tools unbrauchbar?

Nein. Die Schwärzung ersetzt nur die sensiblen Stellen, etwa eine Kundennummer oder einen API-Key, durch Platzhalter. Der Rest des Prompts bleibt erhalten, das Tool antwortet normal. Die Nutzerin merkt im Alltag nur, dass geschützte Daten nicht mehr das Gerät verlassen.

Welche Datenarten sollte AI DLP mindestens erkennen?

Personenbezogene Daten (Namen, Adressen, Gesundheitsdaten), Zugangsdaten und Secrets (API-Keys, Tokens, Passwörter), Quellcode und interne Dokumenttypen wie Verträge, HR-Unterlagen oder Finanzberichte. Die Erkennung sollte zweisprachig funktionieren, weil Prompts im DACH-Raum oft Deutsch und Englisch mischen.